Ein kulinarisches Meisterwerk: Herzhaft, aromatisch und einfach unwiderstehlich!
Die perfekte Harmonie aus zartem Ochsenschwanz, der stundenlang in Rotwein und Rinderfond schmort, und frischen Tagliatelle macht dieses Gericht zu einem absoluten Highlight. Die Kombination aus würzigen Kräutern, süßlichem Balsamico und einer Prise Sojasauce verleiht dem Ragout eine Tiefe, die jeden Bissen zu einem Erlebnis macht. Ideal für gemütliche Abendessen, besondere Anlässe oder einfach, um sich selbst und andere zu verwöhnen. Ein Klassiker der italienischen Küche, der durch seine rustikale Eleganz überzeugt – garantiert ein Gedicht!
Zutaten:
- 900 g Ochsenschwanz (in 4 cm dicken Stücken)
- 1 EL Butterschmalz
- 2 Karotten
- ¼ Knollensellerie
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 1 EL Tomatenmark
- 600 ml Rotwein (trocken, z. B. Chianti)
- 400 ml Rinderfond
- 4 Nelken
- 5 Pimentkörner
- 8 Wacholderbeeren
- 2 Lorbeerblätter
- 1 Zweig Rosmarin
- 5 Zweige Thymian
- 2 TL Speisestärke
- 1 EL guter Balsamico-Essig
- 1 TL Sojasauce
- Salz & frisch gemahlener Pfeffer
- 400 g frische Tagliatelle, Fettuccine oder Pappardelle
So geht’s:
Die Vorbereitung:
- Ochsenschwanz vorbereiten: Die Stücke unter fließendem Wasser abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
- Gemüse schneiden: Karotten und Sellerie in kleine Würfel schneiden. Zwiebel fein hacken. Knoblauchzehen halbieren.
Das Anbraten:
- Butterschmalz erhitzen: In einem großen Bräter das Butterschmalz bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Ochsenschwanzstücke portionsweise von allen Seiten kräftig anbraten, bis sie eine schöne braune Farbe haben. Herausnehmen und beiseitestellen.
- Gemüse anschwitzen: Im selben Bräter Zwiebel, Karotten, Sellerie und Knoblauch 5 Minuten anbraten. Tomatenmark kurz mitrösten, bis es duftet.
Das Schmoren:
- Ablöschen: Mit Rotwein und Rinderfond ablöschen und alles aufkochen lassen. Die Ochsenschwanzstücke zurück in den Bräter geben.
- Gewürze hinzufügen: Nelken, Piment, Wacholderbeeren, Lorbeer, Rosmarin und Thymian in ein Gewürzsäckchen geben und in die Flüssigkeit hängen. Alternativ die Gewürze direkt in den Bräter geben und später herausfischen.
- Schmoren lassen: Den Bräter abdecken und bei niedriger Hitze 3–4 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch butterzart ist. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf Flüssigkeit nachgießen.
Die Sauce:
- Fleisch herausnehmen: Die Ochsenschwanzstücke aus der Sauce nehmen und warm halten.
- Sauce binden: Die Sauce durch ein Sieb gießen, um die Gewürze und Gemüsestücke zu entfernen. Die Sauce zurück in den Bräter geben und mit Speisestärke (in etwas Wasser angerührt) leicht binden. Mit Balsamico, Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken.
- Fleisch einlegen: Die Ochsenschwanzstücke zurück in die Sauce geben und warm halten.
Die Pasta:
- Tagliatelle kochen: Die Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. Abgießen und sofort mit der Sauce vermengen.
Servieren:
- Anrichten: Die Tagliatelle auf vorgewärmte Teller verteilen, die Ochsenschwanzstücke darauf anrichten und mit reichlich Sauce übergießen. Mit frischem Thymian oder Petersilie garnieren.
Gesundheitliche Aspekte:
- Reich an Kollagen: Ochsenschwanz ist eine hervorragende Quelle für Kollagen, das die Hautelastizität fördert und die Gelenkgesundheit unterstützt.
- Eisen und Zink: Enthält wichtige Mineralien wie Eisen (für die Blutbildung) und Zink (für das Immunsystem).
- Proteinreich: Ideal für eine ausgewogene Ernährung, da es hochwertiges Eiweiß liefert.
- Antioxidantien: Rotwein und Tomatenmark enthalten Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken.
- Ballaststoffe: Durch das Gemüse (Karotten, Sellerie) wird das Gericht ballaststoffreich und fördert die Verdauung.
Empfehlungen für ein perfektes Menü:
Getränke:
- Rotwein: Ein kräftiger Chianti oder Barolo passt perfekt zur Intensität des Ragouts.
- Alternativ: Ein dunkles Bier (z. B. Porter) oder ein alkoholfreier Granatapfelsaft mit Rosmarin.
Beilagen:
- Frisches Brot: Ciabatta oder Baguette, um die Sauce aufzutunken.
- Grüner Salat: Rucola mit Pinienkernen und Parmesan, beträufelt mit Olivenöl und Zitrone.
Vorspeisen:
- Antipasti: Eingelegte Artischocken, Oliven und Parmaschinken mit Melone.
- Cremige Kürbissuppe: Mit gerösteten Kürbiskernen und Crème fraîche.
Nachtisch:
- Tiramisu: Klassisch oder mit einer Prise Kaffee-Likör verfeinert.
- Zitronen-Tarte: Frisch und säuerlich als Kontrast zum herzhaften Ragout.
Tipp: Das Ragout schmeckt am nächsten Tag noch besser – die Aromen verbinden sich perfekt! Einfach im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren langsam erwärmen. Guten Appetit!




